Interim Management für Technik und Produktion
Für Unternehmen, bei denen eine Führungsposition unbesetzt ist und die Lücke täglich Geld kostet. Erfahrene Führungskräfte übernehmen befristet Verantwortung — mit definiertem Auftrag und definiertem Ende.

Die Führungslücke kostet, während Sie noch suchen
Ein Produktionsleiter kündigt, eine Entwicklungsleitung fällt länger aus, eine neue Linie läuft an ohne Verantwortlichen. Die Suche nach der Dauerbesetzung dauert Monate — die Entscheidungen, die in der Zwischenzeit nicht getroffen werden, kosten sofort.
- Bis eine Führungsposition dauerhaft besetzt ist, vergehen oft sechs Monate
- Die Vertretung aus dem eigenen Team fehlt dann an ihrer eigenen Stelle
- Wer aus Zeitdruck dauerhaft besetzt, korrigiert die Entscheidung später teuer
Woran Interim-Einsätze scheitern
Selten am Tagessatz. Meist an einem unklaren Auftrag oder an fehlender Führungserfahrung.
- Berater statt Führungskraft
Wer bisher nur beraten hat, muss Führung erst lernen — auf Ihre Kosten und in Ihrer Krise.
- Auftrag bleibt vage
„Die Abteilung stabilisieren" ist kein Auftrag. Ohne messbares Ziel weiß am Ende niemand, ob es geklappt hat.
- Kein Übergabeplan
Am letzten Tag geht der Interim Manager, und mit ihm das Wissen über die laufenden Vorgänge.
- Branchenfremd
Wer Fertigungsprozesse und Zulassungsrahmen nicht kennt, braucht Monate, um überhaupt entscheidungsfähig zu werden.
- Führungserfahrung nachgewiesen
Wir vermitteln Menschen, die vergleichbare Verantwortung schon getragen haben — nachgeprüft bei früheren Auftraggebern.
- Auftrag mit messbarem Ziel
Wir formulieren gemeinsam mit Ihnen, was am Ende erreicht sein soll. Daran wird der Einsatz gemessen.
- Übergabe von Anfang an geplant
Wissenssicherung und Einarbeitung des Nachfolgers sind Teil des Mandats, nicht ein Anhängsel am Schluss.
- Aus Ihrer Branche
Interim Manager mit Erfahrung in Fertigung, Entwicklung oder Instandhaltung — entscheidungsfähig ab Woche eins.
Was Interim Management leistet
Ein Interim Manager übernimmt befristet eine Führungsaufgabe in Ihrem Unternehmen — mit Verantwortung und Entscheidungsbefugnis, nicht nur beratend. Abgerechnet wird über einen Tagessatz, die Laufzeit ist vertraglich begrenzt und liegt typischerweise zwischen drei und zwölf Monaten. Der Interim Manager ist selbstständig tätig oder über einen Dienstvertrag gebunden, nicht bei Ihnen angestellt.
Typische Anlässe
Ungeplante Vakanz. Eine Führungskraft verlässt das Unternehmen oder fällt länger aus. Der Interim Manager hält den Bereich handlungsfähig, während die Dauerbesetzung gesucht wird.
Projekt- oder Hochlaufphase. Eine neue Fertigungslinie, eine Werkserweiterung, eine Systemeinführung braucht für eine begrenzte Zeit zusätzliche Führungskapazität.
Restrukturierung und Sanierung. Veränderungen, die intern schwer durchzusetzen sind, weil die handelnden Personen langfristig im Unternehmen bleiben müssen.
Überbrückung bis zur Nachfolge. Die Nachfolge steht fest, ist aber noch gebunden. Der Interim Manager überbrückt und übergibt geordnet.
Was einen Einsatz gelingen lässt
Drei Dinge entscheiden: ein Auftrag mit messbarem Ziel, echte Entscheidungsbefugnis und ein Übergabeplan. Ohne das erste weiß am Ende niemand, ob der Einsatz erfolgreich war. Ohne das zweite wird der Interim Manager zum teuren Berater ohne Wirkung. Und ohne das dritte geht sein Wissen mit ihm, wenn er geht. Wir klären alle drei Punkte vor Vertragsschluss, nicht danach.
Wann ein anderes Modell passt
Soll die Position dauerhaft besetzt werden, ist Personalvermittlung der Weg — häufig laufen beide parallel: Interim überbrückt, während die Suche läuft. Geht es um Fachkapazität ohne Führungsverantwortung, prüfen Sie die Arbeitnehmerüberlassung oder die Freelancer-Vermittlung.
Ohne Entscheidungsbefugnis wird Interim zur teuren Beratung
Der häufigste Grund für gescheiterte Mandate ist nicht die falsche Person, sondern ein Auftrag ohne echte Befugnis. Wer führen soll, ohne entscheiden zu dürfen, kann nichts bewegen — und kostet trotzdem einen Tagessatz. Wir klären vor Vertragsschluss, welche Entscheidungen tatsächlich beim Interim Manager liegen.
Einsatz und Tagessatz klärenSo läuft ein Interim-Mandat ab
Vier Schritte. In dringenden Fällen beginnt der Einsatz innerhalb von zwei Wochen.
Lage und Auftrag klären
Was soll am Ende erreicht sein?
Wir klären die Ausgangslage, den Auftrag und das messbare Zielbild — und welche Entscheidungen der Interim Manager tatsächlich treffen darf. Dabei sagen wir Ihnen auch, wenn Interim nicht das passende Modell ist.
Auswahl nach Führungserfahrung
Vergleichbare Verantwortung nachgewiesen.
Wir schlagen Menschen vor, die eine vergleichbare Aufgabe bereits verantwortet haben — in Ihrer Branche und in vergleichbarer Betriebsgröße. Referenzen prüfen wir bei früheren Auftraggebern nach, statt Lebensläufe weiterzureichen.
Vorstellung und Vertrag
Kennenlernen, Auftrag festschreiben.
Sie lernen die Kandidaten persönlich kennen. Im Vertrag halten wir Auftrag, Zielbild, Entscheidungsbefugnis, Laufzeit und Tagessatz fest — damit am Ende messbar ist, ob das Mandat erfüllt wurde.
Begleitung und Übergabe
Zwischengespräch, dann geordneter Abschluss.
Nach vier Wochen sprechen wir mit beiden Seiten und justieren nach, wenn nötig. Zum Ende hin steht die Übergabe: Wissenssicherung, Dokumentation und, wo möglich, Einarbeitung des Nachfolgers.
Ihr Ansprechpartner für Interim Management

Personalberater
Im Erstgespräch klären wir Lage, Auftrag und Zeitrahmen — und ob Interim Management für Ihren Fall das richtige Modell ist.
Häufige Fragen zum Interim Management
Wie schnell kann ein Interim Manager anfangen?
In dringenden Fällen innerhalb von zwei Wochen. Interim Manager sind in der Regel selbstständig und haben keine Kündigungsfrist — der begrenzende Faktor ist, ob jemand mit passender Erfahrung gerade zwischen zwei Mandaten steht. Im Erstgespräch sagen wir Ihnen, wie die Lage für Ihr Profil aussieht.
Was kostet ein Interim Manager?
Abgerechnet wird über einen Tagessatz, dessen Höhe sich nach Verantwortungsumfang, Branche und Dringlichkeit richtet. Der Satz enthält unsere Vermittlungsmarge, die wir Ihnen offenlegen. Gerechnet werden sollte er gegen die Kosten der unbesetzten Position, nicht gegen ein Monatsgehalt — das ist der Vergleich, der die Entscheidung trägt.
Wie lange dauert ein typisches Mandat?
Zwischen drei und zwölf Monaten. Kürzere Einsätze lohnen sich selten, weil die Einarbeitungszeit im Verhältnis zu groß wird. Läuft ein Mandat über zwölf Monate hinaus, sollte geprüft werden, ob nicht doch eine Festbesetzung der richtige Weg ist.
Was ist der Unterschied zur Unternehmensberatung?
Ein Berater analysiert und empfiehlt, ein Interim Manager entscheidet und verantwortet. Er sitzt in der Linie, führt Mitarbeiter und trägt die Ergebnisse. Deshalb vermitteln wir Menschen mit nachgewiesener Führungserfahrung in vergleichbarer Position — nicht Beratungserfahrung.
Kann der Interim Manager die Position dauerhaft übernehmen?
Das kommt vor, ist aber nicht die Regel — die meisten Interim Manager arbeiten bewusst in diesem Modell. Wenn beide Seiten es wollen, regeln wir die Übernahme; die Konditionen dafür stehen im Rahmenvertrag, damit später kein Streit entsteht.
Läuft die Suche nach der Dauerbesetzung parallel?
Auf Wunsch ja, und das ist häufig sinnvoll: Der Interim Manager hält den Bereich handlungsfähig, während wir per Personalvermittlung die Dauerbesetzung suchen. Er kann den Nachfolger dann sogar selbst einarbeiten — das ist die sauberste Übergabe, die es gibt.
Was wir zusagen
Ein Interim-Mandat beginnt meist unter Druck. Diese Punkte gelten unabhängig davon.
Situation besprechen
Lage, Auftrag, Zeitrahmen. Wir melden uns innerhalb eines Arbeitstages.